Vom Polo zum ID. Polo: Geschichte einer Transformation
In der Autostadt treffen fünf Jahrzehnte Polo-Historie auf die elektrische Zukunft von Volkswagen. Wie ein vertrautes Modell zum Symbol einer neuen Ära wird.
„Auf der vereisten Lagune Schlittschuhlaufen, den riesigen Weihnachtsbaum bestaunen und im Weihnachtskaufhaus tolle Deko-Accessoires entdecken.“ So sieht ein perfekter Wintertag in der Autostadt für Janne Wiek aus. Sie ist als Leiterin des Bereichs Erlebniswelten verantwortlich für die Shops, insbesondere für das Weihnachtskaufhaus.
Zwischen zahlreichen Buden und der großen Eislaufbahn sticht vor allem das neue Weihnachtskaufhaus hervor – ein echtes Fachwerkhaus mitten in der Autostadt. Auf 80 Quadratmetern gibt es hier nicht nur besondere Geschenkideen zu entdecken.
Die Idee für das Weihnachtskaufhaus entstand bereits 2019. Was viele Besucher nicht ahnen: Hinter der nostalgischen Fassade steckt eine technische Meisterleistung. Christian Kiel, Leiter des technischen Eventmanagements, erklärt die Besonderheit: „Das Fachwerkhaus ist ein ‚fliegender Bau‘ – es kann über Jahre immer wieder auf- und abgebaut werden.“ Die Herausforderung war nicht nur die originalgetreue Konstruktion, sondern auch die strengen Richtlinien. Es ist wahrscheinlich das erste Fachwerkhaus mit TÜV-Siegel.
Wenn man das Haus betritt, knarrt der Holzboden leise, es duftet nach Sternanis, Holz und Tannengrün. Alles ist gemütlich und voller Wärme. „Gerade in Zeiten von Onlineshopping soll man bei uns fühlen, sehen, riechen und sich Zeit nehmen“, erklärt Janne Wiek. „So wird auch der Moment des Schenkens ein schönerer.“
Janne Wieks Kollegin Daniela Förster hat den Aufbau und die Bestückung des Weihnachtskaufhauses eng begleitet: „Ich hatte mir ein solches Haus niemals vorstellen können. Daher habe ich mir auch die Baustelle begeistert angesehen und kam mit den Tischlern und den Lichtexperten ins Gespräch. Ich habe ganz essenziell empfunden, dass wir mit den Dienstleistern Leute hatten, die die Idee der Autostadt komplett verstanden haben und mit Energie und Freude zur Arbeit gekommen sind. Die gemeinsame Begeisterung hat mich beruhigt.“
Nicht immer lief im Vorfeld alles glatt. „Ein Panikmoment kam auf, als wir die 220 Haken für den Baumschmuck nicht gefunden haben“, lacht Janne Wiek.
Doch nun zeigt sich das fertige Weihnachtskaufhaus mit einem liebevoll kuratierten Sortiment: von traditionellem Handwerk wie Schnitzwerk und Christbaumschmuck der Coburger Manufaktur Inge Glas bis hin zu modernen, quietschbunten Accessoires. „Von erschwinglich bis luxuriös, von hygge bis abgefahren ist alles dabei“, sagt Janne Wiek. Ihr persönlicher Wunsch ist es, dass die Produkte die Besucher an eigene Geschichten erinnern. „Eine Kollegin sah eine Christbaumkugel in Form eines Golden Retrievers und erzählte sofort von einem geliebten Hund aus ihrer Kindheit. Genau das wollen wir erreichen.“
Ein besonderes Highlight sind die gläsernen Weihnachtsgurken in allen Formen und Farben. Die Tradition – ursprünglich aus den USA – besagt: Wer die Gurke als Erster am Baum findet, darf das erste Geschenk auspacken.
Das Weihnachtskaufhaus in der Autostadt ist ein Ort des Zusammenkommens, ein feierlicher Abschluss für ein aufregendes Jubiläumsjahr und ein Gegenpol zur Hektik des Alltags. Wir haben lange drauf hingearbeitet“, sagt Janne Wiek stolz. „Wir sind froh, das Ergebnis zeigen zu können.“